🧮 Kalkulieren
Material, Energie, Maschine, Arbeit, Fixkosten, Ausschuss und Aufschlag zusammenführen.
Anleitung
Kalkulation, Dokumente, Speicherung und sichere Ausgabe Schritt für Schritt erklärt.
Anleitung 2.0passend zu Tool-Version 1.9.5
Überblick
Der Kostenrechner kalkuliert 3D-Druckpositionen und erstellt daraus Angebote, Rechnungen oder Lieferscheine. Eingaben und Verwaltung bleiben von der Dokumentvorschau getrennt; du kontrollierst vor der Ausgabe bewusst, welche Informationen Kunden sehen.
Material, Energie, Maschine, Arbeit, Fixkosten, Ausschuss und Aufschlag zusammenführen.
Dokumenttyp wählen, Kunden- und Projektdaten ergänzen und die Vorschau prüfen.
JSON als bearbeitbaren Stand und PDF als fertige sichtbare Ausgabe gemeinsam ablegen.
Erste Schritte
Öffne oben links das Tool-Menü und hinterlege unter Einstellungen deine tatsächlich benötigten Firmendaten.
Praxistipp: Prüfe besonders Steuertext und Zahlungsdaten in einer Testvorschau.Entscheide dich für Angebot, Rechnung oder Lieferschein.
Praxistipp: Beginne bei einer Anfrage mit einem Angebot, nicht mit einer Rechnung.Trage Nummer, Datum, Projekt beziehungsweise Betreff und das typabhängige Datum ein.
Praxistipp: Verwende ein eigenes, nachvollziehbares Nummernsystem.Erfasse Name oder Firma und die für dein Dokument nötigen Kontaktdaten.
Praxistipp: Gleiche die Schreibweise mit der Kundenbestellung ab.Ergänze Bauteil, Menge, Material, Gewicht, Druckzeit und den passenden Drucker.
Praxistipp: Gewicht und Laufzeit direkt aus dem Slicer übernehmen.Wähle das Kalkulationsprofil und kontrolliere die übernommenen Kostenwerte.
Praxistipp: Presets sind Ausgangswerte, keine automatische Plausibilitätsprüfung.Erfasse etwa CAD-Arbeit, Montage, Verpackung oder Versand als freie Position.
Praxistipp: Formuliere die Beschreibung so, dass sie auch für Kunden verständlich ist.Nutze Dokument prüfen, speichere das Projekt als JSON und starte danach PDF/Druck.
Praxistipp: Lege JSON und fertiges PDF zusammen im Vorgangsordner ab.Das Tool-Menü oben links enthält Merken, History, Projekt speichern, Projekt laden, Dokument prüfen, Einstellungen sowie Hilfe und Anleitung. PDF/Druck bleibt bewusst dauerhaft am unteren Rand der Arbeitsfläche erreichbar.
Die linke Arbeitsfläche lässt sich am Trenngriff verbreitern oder verschmälern. Ihre Standardbreite beträgt ungefähr 580 Pixel; die Wahl wird lokal im Browser gespeichert. Ein Doppelklick auf den Griff stellt die Standardbreite wieder her. Auf kleinen Bildschirmen stehen Eingabe und Vorschau untereinander.
Kalkulation
Jede Druckposition verbindet Bauteil- und Mengendaten mit Material, Drucker und Kalkulationsprofil. Der Rechner ermittelt daraus einen berechneten Netto-Verkaufspreis. Bei Bedarf kannst du stattdessen einen manuellen Preis festlegen.
| Begriff | Bedeutung | Auswirkung |
|---|---|---|
| Berechneter Preis | Ergebnis aus den hinterlegten Kosten und dem Profil. | Dient standardmäßig als Einzelpreis. |
| Manueller Preis | Bewusst eingetragener Preis statt Berechnung. | Ersetzt für diese Position den berechneten Einzelpreis. |
| Menge | Anzahl der berechneten Teile. | Multipliziert den Einzelpreis. |
| Einzelpreis | Preis eines Teils, berechnet oder manuell. | Grundlage des Positionsbetrags. |
| Gesamtpreis | Einzelpreis mal Menge. | Fließt in Zwischen- und Gesamtbetrag ein. |
Der Verkaufspreis entsteht aus den Eingaben der Position und dem gewählten Profil. Das Tool bleibt dabei bewusst verständlich und kompakt: Es deckt die wichtigsten Kostenbestandteile ab, setzt aber realistisch gepflegte eigene Werte und Presets voraus.
| Feld | Bedeutung | Typische Datenquelle | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Material | Gewicht und Preis je Kilogramm | Slicer, Einkauf | Materialkosten |
| Energie | Leistung, Last, Laufzeit und Strompreis | Druckerdaten, Stromtarif | Stromkosten |
| Maschinenkosten | Laufzeit mal Maschinenkostensatz | Eigene Kalkulation | Verschleiß und Nutzung |
| Arbeitszeit | Minuten und Stundenlohn | Eigene Zeiterfassung | Personalkosten |
| Fixkosten | Fester Betrag je Position | Eigene Kalkulation | Erhöht die Kostenbasis |
| Ausschuss | Prozentualer Zuschlag auf die Kostenbasis | Erfahrungswert | Berücksichtigt Fehldruckrisiko |
| Aufschlag | Prozentualer Aufschlag auf die Selbstkosten | Kalkulationsprofil | Ergibt mit den Selbstkosten den Netto-Stückpreis |
Kurzes Beispiel: 10,00 € Selbstkosten + 35 % Aufschlag = 13,50 € Netto-Stückpreis.
Der Aufschlag ist nicht dasselbe wie eine Zielmarge als Anteil am späteren Verkaufspreis.
Materialname, Preis pro Kilogramm und optionaler CO₂-Wert.
Druckername, Leistung in Watt, Maschinenkosten pro Stunde und durchschnittliche Last.
Aufschlag, Arbeitszeit, Stundenlohn und Ausschuss.
Die vier mitgelieferten Profile tragen den Status Standard; nach einer Änderung steht dort Angepasst. Sie können einzeln auf die Warenschmiede-Werte zurückgesetzt, aber nicht gelöscht werden. Eigene Profile bleiben editierbar und löschbar.
Änderungen gelten für neue oder erneut übernommene Positionen. Bestehende Positionen ändern sich nicht automatisch. Nutze dafür bewusst Profilwerte neu übernehmen. Aus der internen Detailkalkulation führt ein direkter Link zum verwendeten Profil.
Einheiten stehen direkt in den Zahlenfeldern. Die interne Detailkalkulation zeigt weiterhin die vollständige Aufteilung; ein Aufschlag ist dabei kein Synonym für eine Zielmarge.
Freie Zusatzpositionen ergänzen Leistungen und Artikel außerhalb der detaillierten Druckkalkulation, beispielsweise Konstruktion, Montage, Versand oder Verpackung. Beschreibung, Menge und Preis fließen als eigene Dokumentzeile ein.
Dokumente
Das Angebot zeigt Gültigkeitsdatum, Projekt beziehungsweise Betreff, Positionen und Gesamtbetrag. Es ist noch keine Zahlungsaufforderung. Bankdaten erscheinen nur, wenn ihre Sichtbarkeit auf Angeboten in den Zahlungseinstellungen aktiviert wurde.
Bei einer Rechnung sind Fälligkeitsdatum beziehungsweise Zahlungsziel, Zahlungsdaten und der passende Steuer- oder Kleinunternehmertext besonders zu kontrollieren. Nutze vor der Ausgabe die Dokumentprüfung und anschließend deine eigene Sichtkontrolle.
Der Lieferschein führt gelieferte Positionen und Mengen auf. Die normale Preis-, Summen-, Zahlungs- und Steuerdarstellung wird für diesen Dokumenttyp ausgeblendet.
Je Druckposition bestimmst du die Sichtbarkeit: Nur Artikel, Artikel + Materialdaten oder Kalkulation zeigen. Die vollständige Ansicht kann Material-, Strom-, Maschinen-, Arbeits-, Ausschuss-/Fix- und Aufschlagswerte sichtbar machen.
Kompakt reduziert Abstände, Schriftgrößen und den Platzbedarf des QR-Codes in PDF und Druck. Das hilft bei längeren Dokumenten oder vielen Positionen.
Die zusätzliche Option Nur Artikel erscheint nur bei aktiviertem Kompaktmodus. Sie blendet Material- und Kalkulationsdetails in der Ausgabe aus und zeigt nur Artikelpositionen; die frühere Auswahl kann beim erneuten Aktivieren des Kompaktmodus erhalten bleiben. Die Sichtbarkeitsauswahl der einzelnen Positionen bleibt intern bestehen.
Daten & Ausgabe
Lokaler Schnellverlauf im aktuellen Browser. Bequem für Zwischenstände, aber kein dauerhaftes oder geräteübergreifendes Archiv. Browserdaten-Löschung kann ihn entfernen.
Bearbeitbare Projektdatei mit dem aktuellen Arbeitsstand. Sie lässt sich später weiterbearbeiten und sollte außerhalb des Browsers gesichert werden.
Fertiges sichtbares Kundendokument. Es ist nicht zur vollständigen Wiederbearbeitung gedacht und ersetzt keine JSON-Projektdatei.
Projekt laden befindet sich im Tool-Menü und öffnet eine vorhandene JSON-Projektdatei. Die importierten Werte übernehmen den Arbeitsstand gemäß der Importlogik. Sichere wichtige aktuelle Daten vor dem Laden separat; eine automatische Cloud-Sicherung gibt es nicht.
Der einfache QR-Code ist Bestandteil des Dokuments. Er kann beispielsweise eine Webseite, E-Mail, Telefonnummer, Freitext oder einen Zahlungslink enthalten. Teste den Inhalt vor dem Versand mit einem geeigneten Gerät.
Tool-Menü → Dokument prüfen kontrolliert typische Stolperstellen: Dokumentnummer, Kundenname, vorhandene Positionen, Fälligkeitsdatum bei Rechnungen, sichtbare Bankdaten, Steuer- beziehungsweise Rechtstext, QR-Inhalt sowie besonders lange oder transparente Dokumente.
Die Prüfung erkennt außerdem, wenn ein Dokument mehr als zwei Seiten hat und der Kompaktmodus aus ist. Sie prüft weder Rechtsgültigkeit noch steuerliche Richtigkeit und ersetzt keine eigene Sichtkontrolle.
Einstellungen
Der große, größenstabile Dialog bündelt seine Bereiche in einer Navigation. Öffne ihn über das Tool-Menü und prüfe jede für deinen Vorgang relevante Gruppe.
Firma, Inhaber beziehungsweise Name, Slogan, Anschrift, E-Mail und Telefon.
Logo, Logobreite, Firmenname anzeigen sowie Akzent- und Textfarbe.
Bank, Kontoinhaber, IBAN, BIC, Zahlungsziel, Zahlungslink und Sichtbarkeit der Bankdaten auf Angeboten.
Umsatzsteuer ein oder aus, Steuersatz und Kleinunternehmer- beziehungsweise eigener Steuertext.
Materialien, Drucker und Kalkulationsprofile bearbeiten, ergänzen oder entfernen.
Aktivieren, Typ, Inhalt und Beschriftung festlegen.
Kompaktmodus, Nur Artikel und Speicherhinweise steuern. Der Prüfmodus kontrolliert typische Stolperstellen vor PDF und Druck. Du erreichst Dokument prüfen außerdem über Tool-Menü → Prüfen & Einstellungen.
Den aktuellen Stand in der History merken, History anzeigen, History-Backup speichern oder laden, History leeren und alle lokalen Daten zurücksetzen. Diese Funktionen betreffen lokale Browserdaten.
Sicherheit & Hilfe
Arbeitsdaten, History und Einstellungen werden lokal im Browser beziehungsweise Browserprofil gespeichert. Sie werden durch diese Speicherfunktion nicht automatisch in ein Cloud-Archiv hochgeladen. Browserdaten können jedoch gelöscht werden und lokale Dateien können eigenen Risiken unterliegen; eine absolute Sicherheitsgarantie gibt es nicht.
Speichere JSON-Projektdateien extern und nachvollziehbar benannt. Für wichtige Vorgänge gehören die bearbeitbare JSON-Datei und das tatsächlich versandte PDF zusammen. Ein History-Backup kann den lokalen Verlauf übertragen, ersetzt aber weiterhin nicht deine geordnete Projektablage.
Wenn für einen Vorgang eine strukturierte elektronische Rechnung verlangt wird, benötigst du eine dafür geeignete Rechnungssoftware oder einen entsprechenden Dienst. Diese Einordnung ist keine Rechtsberatung; prüfe die Anforderungen deines konkreten Vorgangs.
Der Rechner speichert Arbeitsdaten lokal und kann sie beim nächsten Öffnen aus demselben Browserprofil wiederherstellen.
Merken legt einen Stand in der lokalen History ab, JSON ist eine bearbeitbare Projektdatei und PDF/Druck ist die fertige sichtbare Ausgabe.
Die Option wird erst sichtbar, wenn Kompakt aktiviert ist.
Doppelklicke auf den Trenngriff. Dadurch wird die Standardbreite von ungefähr 580 Pixel wiederhergestellt.
Öffne das Tool-Menü oben links und wähle Einstellungen.
Speichere es als JSON außerhalb des Browsers und lege das fertige PDF daneben ab. History allein ist kein dauerhaftes Backup.
Bankdaten werden auf Angeboten nur angezeigt, wenn dies in den Zahlungseinstellungen aktiviert ist.
Viele Positionen oder sichtbare Kalkulationsdetails benötigen mehr Platz. Prüfe Kompakt und gegebenenfalls Nur Artikel.
Er weist auf typische Lücken und umfangreiche Ausgaben hin, ersetzt aber weder Sichtkontrolle noch fachliche Prüfung.
Nein. Der Rechner erzeugt weder strukturierte XRechnung noch ZUGFeRD-Datei.
Die Arbeitsstände, Einstellungen und History werden lokal im verwendeten Browserprofil gespeichert; eine Cloud-Sicherung ist nicht Bestandteil des Rechners.
Ja. Auf kleinen Bildschirmen werden Eingabe und Vorschau untereinander angeordnet. Für umfangreiche Dokumente ist ein größerer Bildschirm komfortabler.